Unsere beliebte Projektwoche stand vor der Tür, bei der alle Schüler*innen in verschiedenen Projekten zu einem fest vorgegebenen Thema arbeiteten. Das Motto lautete: GRENZEN ÜBERWINDEN. Dazu haben sich Lehrer*innen und Schüler*innen aus den unterschiedlichsten Jahrgangsstufen zusammengefunden, um gemeinsam etwas Besonderes auf die Beine zu stellen. Die fertigen Ergebnisse wurden schließlich im Rahmen des Präsentationstages der Öffentlichkeit vorgestellt.
Unter den 41 angebotenen Projekten war für jeden etwas dabei. Die einen nähten im Nähprojekt, die anderen stellten Naturkosmetik her, einige informierten sich darüber, warum es so wichtig ist, Fairtrade-Schokolade zu kaufen. Wieder andere hatten sich für eines der Kochprojekte entschieden, beschäftigten sich mit Kunst oder ernteten Honig von unseren eigenen Schulbienen. Auch Musikprojekte durften nicht fehlen: Die Teilnehmer*innen hatten die Wahl, entweder ein eigenes Musical auf die Beine zu stellen oder in die Welt des Musiktheaters einzutauchen. Ein echtes Highlight war das Zirkusprojekt, das vor allem unter der Leitung der Abiturientin Nelly Beckermann zu einem vollen Erfolg wurde.
Das Ziel dieser Woche war es, ganz unterschiedliche Grenzen zu überwinden. Dazu zählten beispielsweise körperliche Herausforderungen, die man beim Bouldern oder der Hyrox-Vorbereitung, beim Einradfahren oder beim Fußball bezwingen konnte. Mit viel älteren oder jüngeren Mitschüler*innen sowie fremden Lehrkräften zusammenzuarbeiten war für viele eine soziale Herausforderung, die aber erfolgreich gemeistert wurde.
Dieses Jahr haben wir außerdem noch eine besondere Grenze durchbrochen. Eine Schülerin kann aktuell nicht vor Ort am Unterricht teilnehmen, soll aber die Möglichkeit bekommen, auf digitalem Weg am Schulalltag teilzuhaben. Hierfür nutzt sie einen sogenannten Avatar, durch den sie uns sehen und mit uns sprechen kann. Während der Woche war der Avatar in verschiedenen Projekten unterwegs und so konnte das Mädchen live dabei sein und neue Erfahrungen sammeln. Auf einem Foto im Anhang ist der Avatar zu Besuch im Fotoprojekt zu sehen.
Was bleibt nun von dieser Woche? Bestimmt etwas Muskelkater, viele neue Erfahrungen - aber vor allem das Gefühl, dass man alles schaffen kann, wenn man sich nur traut, die eigene Komfortzone zu verlassen.
Diese Erkenntnis nehmen wir von nun an mit in die Klassenzimmer, und jetzt gilt es eigentlich nur noch eine einzige Grenze zu überwinden: das frühe Aufstehen in der ersten Schulwoche nach den wohlverdienten Sommerferien.
Zu guter Letzt möchten wir uns noch bei einigen Menschen bedanken, ohne die diese Woche nicht so ein großer Erfolg gewesen wäre.
Dazu zählen Herr Meier sowie das gesamte Schulleitungsteam und der Förderverein, der uns nicht nur finanziell, sondern vor allem tatkräftig unterstützt hat. Ein herzliches Dankeschön gilt natürlich auch allen Eltern sowie dem Schulelternbeirat für ihr tolles Engagement. Ebenso danken wir allen Projektleiter*innen, Lehrkräften und den beiden Sekretärinnen für die unkomplizierte Organisation und Durchführung.
Ein ganz besonderer Dank gebührt zum Abschluss allen externen Partnern, die unsere Schule von außen unterstützt haben – stellvertretend dafür den sehr engagierten Trainern Jens Brückner und Gregor Feils von Rot-Weiß Koblenz, die das diesjährige Judo-Projekt maßgeblich betreut haben und Angelika Markus von Unicef, die durch ihren Input zu Kinder- und Menschenrechten die künstlerische Arbeit inspiriert hat.
